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Ich fühle mich leer, einsam. The deep blue ... und mir fehlen die Worte. Aber es ist mir wichtig Dir zu sagen, dass ich Dich liebe - wenn ich es Dir schon nicht zeigen kann. Gestern ... :/


Es kommen auch wieder "ausführlichere" Zeiten! Los, lass uns den Leuchtturm wieder auf Hochglanz bringen! :*

28.9.05 20:33


Wiedersehen

Du bist mit Freunden unterwegs und ich werde dich heute nicht mehr
erreichen können. Dennoch möchte ich dir etwas hinterlassen, was über
eine SMS hinausgeht und schneller ist als ein Brief. Etwas von Dauer.
Warum nicht an dieser mittlerweile doch arg vernachlässigten Stelle?



Ich habe gerade mangels anderer Post deine letzten online-Zeilen an
anderer Stelle gelesen und  ein warmes Gefühl durchflutete
mich.  Sie sind so sehr du! Du darfst ihn nicht töten! Du weißt
schon wen...



Ich kann es kaum erwarten, dich in Kürze wiederzusehen. Es ist jedesmal
einmalig, diese irre Vorfreude während der Fahrt, dann der Moment der
Einfahrt des Zuges. Wirst du dort sein? Erst diese Menschenmassen, die
einem den Überblick nehmen. Und endlich, nach einer kleinen Ewigkeit,
dieser vertraute Gang, dieses vertraute Gesicht. Alles bündelt sich in
einem einzigen Wunsch: von dir in den Arm genommen und geküßt zu
werden. Weißt du noch, wie sehr ich beim letzten Mal vor Aufregung
gezittert habe?



Zumal es dieses Mal bestimmt einiges neues an dir zu entdecken geben wird.





[she]
3.9.05 20:33


Dreamworld

Das ist eingetreten, was ich mir jedesmal wünsche, einzuschlafen und dir im Traum wiederzubegegnen. Diesmal lief es wie folgt:

Du und ich in der kleinen Hütte am See. Es ist stürmisch, die Wellen
schlagen ans Ufer, die Boote tanzen. Meine Mutter und du stehen in der
Küche und sie legt den Arm um deine Schulter, während ihr in die Töpfe
schaut. Stille Freude umfaßt mich, als ich euch so stehen sehe und ich
denke 'Endlich!'. Du scheinst dich so wohl zu fühlen, dass du plötzlich
nackt im Wohnzimmer stehst. Als ich lächelnd etwas dazu sage, reagierst
du sehr verletzt und verläßt fluchtartig das Zimmer. Der Sturm nimmt
zu, eines der Segelboote nebenan hat sich gelöst, und kracht in unseren
Zaun. Ich erfasse die Situation und springe in einem Satz über den
schulterhohen Zaun. Der Wind hat das Boot erfaßt und treibt es auf
einem Bootssteg auf das Wasser zu. Ich renne auf den schmalen Bootssteg
und jage dem Boot hinterher. Das Ende kommt näher und näher und ich
beschleunige nochmals. Am Ende des Steges ist eine Badeleiter. Kurz
bevor das Boot aufs Wasser gleitet, gelingt es mir, mit einer Hand das
Boot zu greifen und mit der anderen mich an der Badeleiter
festzuhalten. So flattere ich wie ein Fähnchen im Wind, zwischen
Badeleiter und Boot, bis mir jemand zu Hilfe kommt.



She's a supergirl.....

6.8.05 11:10


Verflucht!

Danke für den Abend im Kino! Ich weiß, dass es für dich anstrengend und mit Ängsten verbunden ist, so oft hin und her zu fahren, bevor nicht alles repariert ist. Daher war ich dir sehr dankbar, daß du heute gekommen bist. Ich fand es sehr nett, neben dir zu sitzen, selbst das Erschrecken hatte einen Kitzel und die Pressetante finde ich immer noch abgefahren!

Es war schön, ab und zu deinen Arm zu streicheln und die Berührung unserer Wangen war geradezu elektrisierend.

Zu kurz, aber gut!

PS: Danke, daß du mich nicht runtergeputzt hast, als ich vergessen hatte, die Beifahrertür zu verschließen.
27.7.05 01:01


Nebel

Das Gefühl des Abschieds liegt in der Luft - wie ein ganz leichter Frost, wie Stille.

Diesmal weiß ich, wie es ist zurückzukehren. Die Häuser stehen immer noch da. Auch du gehst weiter deinen Weg. Meine Leute werden wieder da sein. Genau wie die Partys, die Dozenten, die Bibliothek und der See.

Wenn du magst, werden wir beide ins Kino, Museum und einen im Volkspark trinken gehen. (vielleicht ein bißchen kalt..) *g*
Wir brauchen nur ein bißchen gesundes Selbstvertrauen und Gelassenheit und dann können wir alles viel lockerer sehen.

Kopf hoch!
27.7.05 00:46


Abschiedsparty oder die wahre Story " Was war mit dem 'Bauch' wirklich"

Der Bauch gehörte einem Tenniscoach, der im Rahmen eines internationalen Jugendtennisturniers hier untergebracht ist. Während H. und ich noch kräftig Publicity für unsere Party machten, lief er uns in die Arme und luden ihn ein, später noch vorbeizuschauen. Er ließ sich erst überzeugen, als wir ihm auf seine bange Frage, daß er niemanden kenne und wir uns um ihn kümmern müßten, Untertützung zusagten. Jetzt gibt es hier leider nicht viele Leute, die flüssig Englisch sprechen, also hing diese Verantwortung, als er dann auftauchte, fast komplett an mir. Er erinnerte mich sehr an M., die erste große Liebe meines Lebens. Der gleiche kraftvolle Körperbau, der gleiche ernste Ausdruck. Er war ein solch wohltuender Gegensatz zu den restlichen hier herumschwirrenden Männern, daß ich mich längere Zeit an seiner Seite hielt. Wir sprachen über Kroatien, über Europa, sehr viel über Tennis, noch mehr über Tennis. Das Gespräch fand kein Ende, immer fiel uns etwas interessantes ein, das lag vielleicht auch an den vier Gläsern Bowle, die mir die Zunge lösten. Bis wir irgendwann zu jenem Teil des Gesprächs kamen, den ich so gut von dir kenne. Was?-Nichts. Nur, dass er nicht halb so ernst war wie du. Wir lachten über die einzelne Zeile aus jenem Song: 'Said captain, say what' (Garantiert nicht einwandfrei zitiert.)Wobei sein mit einem Lächeln verbundenes 'What?' sehr viel unverkrampfter herüberkam, als deine argwöhnischen, angespannten 'Was?' Wenn ich mir etwas für dich und von dir wünschen dürfte, dann wäre es, dass du viel mehr lächeltest. Über dich selbst und alle anderen. Obwohl, du warst auf einem guten Weg... Auch wenn du nicht willst, dass andere es sehen, ich habe dein Strahlen erlebt und jede Sekunde jedes einzelnen Lächelns geliebt. Vielleicht gerade, weil du es so vor aller Welt versteckst, mein Mister Freeze.

Ich bin jedesmal begeistert, wenn ich einen Mann treffe, der intelligent und kein Aufschneider ist und hinter dem auch etwas steckt. Mit dem man sich über Gott und die Welt unterhalten kann. Der herrlich schüchtern und bescheiden ist. Dabei offen und abgeklärt. Dessen Augen blitzen, wenn er von dem spricht, wofür er sich wirklich begeistert. Als er ging, bat er mich um ein weiteres Treffen, um sich in Ruhe zu unterhalten. Ich lehnte dankend ab. Er hatte sich bisher zwar wie ein wahrer Gentleman verhalten, anders als die Bleppos - du weißt schon - hatte er sich beim Alkohol sehr zurückgehalten, immer einen respektvollen Abstand eingehalten und mir nicht ein einziges Mal tolpatschig die Hand auf den Rücken gelegt. Trotzdem war mir bewußt, daß ich ihn nicht im mindesten kannte und auch keinen Bock auf den inoffiziellen Teil des Gesprächs hatte. Ich hatte es sehr genossen, mich nach langer Zeit mal wieder zivilisiert mit einem erwachsenen Menschen unterhalten zu können, aber das war es für mich auch schon. Indes, seine Augen sprachen bereits eine andere Sprache. Umso eher Grund, mich zurückzuziehen. Auch wenn es 1000x ein nettes Gefühl wäre, dass dich jemand sehr mag.

Als ich kurz in mein Haus ging, um mir etwas zu essen zu holen, musste er auf mich gewartet haben.

Ich saß vor dem Fenster im Dunkeln, ich hatte mir nicht einmal die Mühe gemacht, das Licht anzuzünden, denn ich wollte ja gleich wieder zurück und mein Handy checkte, ob du dich vielleicht doch gemeldet hättest, was zu diesem Zeitpunkt noch nicht der Fall war (vielleicht wegen mangelndem Empfangs) und bitter enttäuscht an einer Antwort schrieb, klopfte es ganz leise. So leise, daß ich erst dachte, es käme vom Fenster und es wäre die Katze. Dann öffnete sich die Tür einen Spalt weiter, denn sie stand noch offen und da war er. Verlegen, mit einem Zettel in der Hand. Mein erster Gedanke, o nein, nicht schon wieder, denn ich mußte an meine obskuren Erfahrungen vom letzten Jahr denken. Aber es war kein plumper Liebesbrief, es war die sehr filigrane Zeichnung einer Blume, die mich irgendwie berührte. Ich überlegte kurz und bat ihn herein, um ihm mein Zimmer zu zeigen.

Ende Teil I - Teil II folgt
26.7.05 15:49


Lass es Liebe sein...

Wie sehr muss eine Frau einen Mann lieben, dass sie es auf sich nimmt, mehrere Tage damit zu verbringen, eine ganze Party für 150 Mann zu organisieren, in der Hoffnung auf einen einzigen Abend mit dem Mann, den sie liebt? Wie sehr liebt ein Mann wiederum eine Frau, wenn er lieber laufen geht, anstatt mit ihr zusammenzusein, obwohl es eine der letzten Chancen ist, sie nocheinmal zu treffen, bevor sie wieder für Monate getrennt sind? Wer weiß, ob sie sich überhaupt jemals wiedersehen.

Ist das der Unterschied zwischen Frauen und Männern oder zwischen echter Liebe und einem Ich-weiß-nicht-so-recht-Ding?

Das Prinzip ist vergleichbar, man muss sich in etwas stürzen, was viel Kraft, Nerven, Koordination und Zeit kostet, hat aber die Aussicht auf einmalige Momente. In Vorbereitung auf diese Momente macht man Berge und Täler durch, doch umso mehr man sich reinhängt, umso besser wird es. Zwischendurch ist man feige, möchte am liebsten abspringen, doch ein echter Kapitän bleibt beim sinkenden Schiff. Und dann gibt es da diejenigen, die sich zurücklehnen, abwarten und sich bedienen lassen. Sie können im Zuge der eigenen Begeisterung mit aufblühen, doch sobald die See rauher wird und es gilt, etwas zu tun, ziehen sie den Schwanz ein.

Und das ist es, warum ich ihn nie für dich verlassen habe. Einsatz. Leidenschaft. Stärke. Dranbleiben, auch wenn es schwierig wird. Sich Gedanken machen, wie man es noch verbessern könnte, im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten. Ich weiß nicht, ob du ein Träumer oder Verpeiler bist, ein gebranntes Kind oder einfach noch nicht 'reif', aber du hast dich viel zu sehr zurückgehalten. Du hattest eine echte Chance, das Herz einer Frau für eine gemeinsame Zukunft zu erobern, aber du hast sie verstreichen lassen. Wahrscheinlich wolltest du es gar nicht. Zu viele Wagnisse. Liebe fragt nicht, Liebe ist.

Hätte ich mich ständig gefragt, ob wir es hinkriegen, ob wir es überhaupt machen sollen, wäre gestern dieser schöne Abend nie zustande gekommen.

Aber tröste dich, du stehst damit nicht allein da. 80 % der Menschheit hat keinen Arsch in der Hose. Wenn nicht sogar noch mehr. Die Zahl derer, die wirklich Einsatz zeigen und mit allem Mut um etwas kämpfen, ist dagegen gering. Man muss ja nicht gleich sein Leben für etwas einsetzen, wie es die Leute der weißen Rose taten, auch wenn manche Liebende auch dazu bereit sind.
Es beginnt damit, daß jemand einen Liebesbrief schreibt, der erstens Angst vor der deutschen Sprache und zweitens immensen Grammatikhorror hat. Wenn derjenige eine Fernreise unternimmt, obwohl er keine Reisen mag und hinterher begeistert ist. Wenn du ihn fragen würdest, ob er es negativ empfindet, so als ob ihn jemand ändern wollte, würde er sagen: Nein, er ist trotz allem er selbst geblieben.Egal.

Es bleibt, was bleibt und eine Ahnung von dem, das hätte sein können.
26.7.05 14:52


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